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  Lösungsidee und Sanierungskonzept Unter Ausschöpfung der Ausnutzungsreserve wird die Liegenschaft mit einer Gebäudeschicht gegen Norden und Westen erweitert. Die Wohnungsgrundrisse werden so erweitert und modifiziert, dass sie in ihrer hellen Grosszügigkeit den heutigen Wohnbedürfnissen entsprechen und hindernisfrei ausgebaut werden können. Situation   Ansicht West
Querschnitt Wohnbereiche Die neu geplante, im Westen gegen den Garten gerichteten Flächen werden den Wohnbereichen zugeschlagen, welche sich nun grosszügig und lichtdurchflutet präsentieren und mit der integrierten offenen Küche die gesamte Wohnungsbreite einnehmen. Auskragende Balkone erweitern die Wohnflächen zusätzlich ins Grüne. Sie sind so platziert, dass sie den Lichteinfall von Westen nicht behindern und die Abendsonne tief in die Wohnungen fallen kann.  
  Die Raumaufteilung im Osten bleibt bestehen, wodurch die Eingriffe in dieser Schicht minimal gehalten werden können. Die unattraktiven Kleinbalkone werden zugunsten der grösseren Zimmer und einer kompakteren Gebäudeabwicklung aufgelöst.

Die Bäder werden zentral um die Erschliessungskerne gruppiert. Sie sind aufgrund ihrer Grösse und der Anordnung der Apparate mit dem Rollstuhl befahrbar und können bei Bedarf behindertengerecht ausgebaut werden. Zusätzlich wird neu in jeder Wohnung ein Reduit angeboten.
 
Grundriss Normalgeschoss Dachausbau Das Dachgeschoss wird angehoben und ausgebaut und beherbergt neu Zwei- und Dreizimmer- wohnungen mit eigener Dachterrasse. Die Grundrisse werden analog zu den Regelgeschossen ausformuliert: Auf der Westseite befinden sich grossflächig zur Terrasse verglaste Wohnräume mit offenen Küchen und Blick in den Park. Auf der Ostseite wird die Zimmerstruktur und das Schrägdach beibehalten. Die Räume werden über Lukarnen und Dachflächenfenster belichtet.